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Pressemitteilung

Wohnungen an der Friedrichsburg – LVM verspielt Glaubwürdigkeit

Wie den Westfälischen Nachrichten vom Freitag zu entnehmen ist, verzögert sich der Baubeginn für das geplante Wohngebiet Friedrichsburg weiter. Die LVM als Investor benennt die geplante Tiefgarage als Hauptproblem.

Das neue Quartier Friedrichsburg soll 500 Wohneinheiten umfassen und damit einen wichtigen Beitrag zur Schaffung von Wohnraum durch Nachverdichtung in zentraler Lage leisten. Für die ÖDP ist es schwer nachzuvollziehen, dass die LVM zehn Monate nach Erteilung der Baugenehmigung plötzlich feststellt, dass die Realisierung der geplanten Tiefgarage technisch schwierig wird. „Entweder ist die Versicherung dieses Projekt mit einem dreistelligen Millionenvolumen blauäugig und unprofessionell angegangen oder man versucht jetzt, das Projekt nachzuverhandeln.“ meint ÖDP-Ratsherr Krapp. „Bisher haben wir die LVM als sehr versierten Investor wahrgenommen und können uns einen derartigen Planungsfehler nicht vorstellen.“ Die ÖDP warnt davor, dieses Projekt jetzt investorengetrieben neu zu konzipieren. „Es gab eine umfangreiche öffentliche Diskussion in der Stadtgesellschaft sowie im Rat und seinen Ausschüssen. Das vorliegende Projekt wesentlich zu verändern, weil der Investor kalte Füße bekommt, kann nicht im Sinne einer guten Lösung für Münster sein.“ stellt Michael Krapp fest.
Auf besonderes Unverständnis stößt bei der ÖDP der Umstand, dass bereits vor zwei Jahren der Park an der Friedrichsburg mit jahrzehntealten Bäumen restlos gefällt wurde, um die angeblich kurz bevorstehenden Bauarbeiten einzuleiten. „Da ist man noch rechtzeitig vor Inkrafttreten der Baumschutzsatzung fertig geworden! Ein Schelm, der Böses denkt...“ärgert sich OB-Kandidat Pohlmann.
Für die ÖDP ist klar, dass die vorhandenen Planungen nun endlich sehr zeitnah umgesetzt werden müssen. „Die Realisierung lässt schon viel zu lange auf sich warten. Eine Umplanung auf Kosten der ökologischen Qualität des Quartiers kommt überhaupt nicht in Frage.“ macht Franz Pohlmann klar.
 

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